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Blinden- und Zusatzwaren

Besen und Bürsten in guter Qualität kaufte man früher beim Bürstenmacher

Diese Weisheit stammt aus der Zeit, als noch Bürstenmacher übers Land zogen und auf ihrer Wanderschaft frisch gefertigte Besen und Bürsten verkauften. Heute ist hochwertige Besen- und Bürstenqualität fast nur noch auf Heimwerkermärkten und in den Blindenwerkstätten zu finden.

Da Blindenwerkstätten, wie schon vor 100 Jahren, ihre Bürsten und Besen streng nach dem Blindenwaren-vertriebsgesetz herstellen, können Sie sicher sein, das Sie bei einer Bestellung hochwertige Ware ordern.

Wie die Besen und Bürsten in Handarbeit eingezogen werden, können Sie gut auf dem Foto rechts erkennen.

Abbildung: Handeinzug - Auf dem Foto ist ein blinder Handwerker gerade dabei, einen Rosshaarbesen zu fertigen. Hierbei werden Rosshaarbüschel mit Draht in den Holzrohling eingezogen. Wenn der Besen fertig eingezogen ist, werden die Haare bündig abgeschnitten und es wird ein Deckel aufgeschraubt.

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Naturmaterialien bieten eine hohe Qualität

Unsere Besen- und Bürstenwaren werden überwiegend aus Naturstoffen gefertigt: Die Hauptbestandteile dabei sind Holz, Ross-, Ziegenhaar und Borsten. Als Pflanzenfasern verwenden wir Arenga, Fibre, Madagaskar, Kokos, Bahia und andere Naturprodukte. Wir verarbeiten Rohstoffe, die aus der Natur stammen und unbedenklich sind. [Übersicht Materialien]

Darüber hinaus bieten wir Ihnen ein umfangreiches Programm im Sinne der Hygieneverordnung an.
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Als Blindenwaren dürfen verkauft werden:

1. Überwiegend handgefertigte Bürsten und Besen aller Art

2. Korbflechtwaren sowie Rahmen- und Stuhlflechtarbeiten

3. Doppel-, Rippen-, Gitter- und Gliedermatten

4. mit Rahmen, Handwebstühlen oder einfachen mechanischen Webstühlen hergestellte Webwaren

5. Strick-, Knüpf- und Häkelwaren und durch Handstrickmaschinen hergestellte Waren

6. kunstgewerbliche Töpfer- und Keramikwaren

7. Federwäscheklammern

8. Arbeitsschürzen aus Segeltuch, Drillich, Gummi, Kunststoff

Diese Artikel müssen in ihren wesentlichen Arbeiten von Blinden gefertigt und mit dem Blindenwarenzeichen sowie der Anschrift der anerkannten Blindenwerkstatt gekennzeichnet sein. [Gesetzesgrundlagen]

Als Zusatzwaren - nicht von Blinden und Sehbehinderten hergestellt - dürfen verkauft werden:

Seilerwaren, Pinsel und Matten sowie einfache Reinigungsgeräte, wenn sie zusammen mit Blindenwaren verkauft werden. [Gesetzesgrundlagen]

Wichtig:
Es gibt keine „Blindenseife“! Seifen, Kosmetika, Reinigungsmittel, Toilettenpapier und andere Papierwaren sind weder Blinden- noch Behindertenware.
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